Neu erschienen

Joseph Lauber (1864 – 1952 ): 4. und 5. Sinfonie

Die 3. und letzte Studioaufnahme des sinfonischen Gesamtwerks - Weltersteinspielung

Mit den beiden mittleren Sinfonien – der Vierten (1913) und der Fünften (1918) geht die Wiederentdeckungsreise auf den Spuren des vergessen gegangenen Schweizer Komponisten Joseph Lauber in die letzte Runde: Obwohl er sein Schaffen in der Zeit um den ersten Weltkrieg nicht ins Bekenntnishafte wendet und in der traditionellen Viersätzigkeit verbleibt, überrascht Lauber in beiden Werken: mit ungeraden Taktarten, exotischer Instrumentierung (Xylophon, Tambourin…), mit einer Fülle an melodischen Anlehnungen – und fügt sogar eine Carillon-Melodie ein, die er beim Skifahren im Wallis gehört haben will. Ein Sinfoniker zwischen den Welten und zwischen den Kulturen – im Klangsinn ein Franzose, in der motivischen Gestaltung deutsch und in der emotionalen Verinnerlichung durch und durch Schweizer. Das Sinfonie Orchester Biel Solothurn spielt unter der Leitung von Kaspar Zehnder. Die künstlerische Aufnahmeleitung übernahm Frédéric Angleraux, ADCSound.

figurations – Debüt-Album mit dem BlattWerk Quintett

Weltersteinspielungen und eigene Arrangements

Das Quintett BlattWerk, ein sogenanntes Reed Quintet – mit seinen Mitgliedern Martin Bliggenstorfer (Oboe), Jonas Tschanz (Saxophon), Nils Kohler und Richard Haynes (Klarinetten) – präsentieren zusammen mit der Fagottistin Elise Jacoberger ihre eigenen Bearbeitungen von Bela Bartòks Suite op. 14 und Ravels Ma Mère l’Oye. Debussys Suite Bergamasque  erklingt in der Fassung von Oliver Boekhoorn. Die “figurations de mémoire” des Schweizer Komponisten Walter Feldmann schliesst den Kreis und zeigt nochmals eine andere Seite des für Neue Musik leidenschaftlich einstehenden Ensembles. “In einer hervorragenden Tonaufnahme erreicht BlattWerk ungemein lebendige und farbige, dabei fein ausgewogenen, stimmungsvolle Interpretationen, ob in virtuosen oder lyrischen Passagen” (Remy Franck, Pizzicato).